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Wie man versucht Trauernde zu betrügen

Versuchter Betrug, Walluf, Im Grohenstück, angezeigt am 15.03.04

Bei der Anzeigenerstattung teilten die Geschädigten mit, dass sie
anlässlich eines Todesfalles in der Familie über das beauftragte
Bestattungsunternehmen eine Todesanzeige bei einer Tageszeitung
geschaltet hatten.
 Als dann wenige Tage später eine Rechnung über
„227,38 ˆ“ im Briefkasten lag, wurden sie stutzig, denn sie hatten
erwartet, dass die Anzeige über das Bestattungsunternehmen
abgerechnet wird.
 Bei einer Nachfrage bei der betreffenden
Tageszeitung wurde von dort mitgeteilt, dass man keine Rechnung
geschickt habe. Die auf der Rechnung angegebene Firma ist in
Wiesbaden nicht existent, ebenso ist an der angegebenen Telefon-
Nummer niemand zu erreichen, die weiteren Ermittlungen dauern an.
 Die Polizei rät in diesen Fällen: Nicht sofort diese Rechnungen zu
bezahlen, sondern erst mit dem Bestatter bzw. mit der betreffenden
Zeitung Rücksprache halten und bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
Diese Masche, „trauernde Hinterbliebene“ mit solchen Rechnungen
abzuzocken, ist nicht neu und in der zurückliegenden Zeit schon
mehrfach (bundesweit) vorgekommen.


Originaltext: Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden

 

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