Wege

 
 
 

Mit Kindern über den Tod reden  
 

Kinder trauern anders, sie nicht zum Friedhof gehen zu lassen, ist nicht die richtige Methode.
Eine Trauergruppe mit Gleichaltrigen, in dem Kinder oder Jugendliche ihre Trauer bewältigen können, oder ihre Gefühle zeigen können, hilft oft schneller über die Trauer hinweg. Da ja Weinen in unserer Gesellschaft nicht mehr akzeptiert wird, haben selbst Kinder damit Probleme ihre Gefühle zu zeigen.
Kinder erleben oder zeigen ihre Trauer anders, sie können beim Spiel plötzlich anfangen zu weinen. Kinder können  sich noch nicht selbst so kontrollieren, deshalb dieses plötzliche ausbrechen ihrer Gefühle.
Kinder werden die Trauer nach einiger Zeit die Trauer akzeptieren und Ihr Interesse an ein ihrem gewohnten Umfeld wird wieder normal werden.
Kinder trauern eben anders als Erwachsene.
Sie gehen ihren Trauerweg Schritt für Schritt in Tempo, wie es ihren Gefühlen entspricht. Erwachsene sind oft noch selber gefangen in Ihrer Trauer und können Kinder dabei kaum helfen
Helfe Deinen Kindern:
Lasse sein ein Bild malen oder störe nicht wenn es spielt. Bleibe selber ruhig und sei immer für dein Kind in dieser schweren Zeit da.
Habe Verständnis für das Verhalten des Kindes und versuche Ruhe und Aufmerksamkeit zu vermitteln.
Versuche auch andere Vertraute oder Bekannte oder Freunde des Kindes in die Trauer ein zu beziehen, denn oft reden Kinder über ihre Gefühle lieber mit Bekannten als mit ihren Angehörigen. Auch der Tagesablauf sollte so wie immer sein. Lasse auch vor den Kindern Deinen Gefühlen freien Lauf, damit Kinder lernen ihre Trauer nicht einfach zu unterdrücken.

 Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat eine Broschüre zu diesem Thema herausgegeben. Die Broschüre basiert nach Ministeriumsangaben vom Freitag auf den Erfahrungen trauernder Eltern, Kinder und Jugendlicher und eines Notfallseelsorgers.
Die Broschüre gibt es hier ( klick) als Pdf- Datei



 

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