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"Trauer ist keine Krankheit. Sie schmerzt unheimlich, ist
aber heilsam", sagt Trauerforscher Jorgos Canacakis. Von klein auf durchlebt der Mensch Neubeginn und Abschied, Beziehung und Trennung. Verluste lösen - natürlich auch bei Kindern - Schmerzen und Tränen aus. Weinende Kinder hören von Erwachsenen dann Sätze wie "Ein Indianer kennt keinen Schmerz." "Dabei ist das Gegenteil der Fall. Trauer ist Schmerz und will gesehen, gehört, verstanden und akzeptiert werden. Es führt kein Weg an ihr vorbei, sondern nur durch sie hindurch. Trauer lässt sich weder mit Medikamenten noch mit ,Vergessen' ins Abseits drängen", sagt der griechische Tauerforscher Jorgos Canacakis. Seine These: Bewusst durchlebte Trauer ist eine heilsame Quelle für neue Energie und Lebensfreude. Trauer trifft und betrifft ohne Ausnahme alle. Doch immer weniger Menschen der westlichen Kultur sind fähig, diese schmerzlichen Gefühle zu verarbeiten. Trauer entsteht nicht nur anlässlich eines Sterbefalls, sondern hat viele Ursachen und äussert sich in den unterschiedlichsten Gefühlen wie Einsamkeit, Schmerz, Enttäuschung, Wut und Hass. "Trauer begleitet auch Kinder in Lebenssituationen, die mit Abschied und Trennung zu tun haben", schreibt der Trauerforscher in seinem Buch "Auf der Suche nach der Regenbogenträne". Ein trauerloses Leben sei ein gefühlloses Dasein, meint Canacakis
für Ede
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