Ein neues
Netzwerk aus Rotem Kreuz, Frauenbund,
Hospizvereinen, Malteser Hilfsdienst, Hospizdienst
der Diözese Passau und dem Bestattungshaus Kasberger
will Menschen in ihren schwersten Stunden begleiten.
Die neue Broschüre des Netzwerkes:
„Begleitende Wege durch die Trauer“ wurde jetzt von
den Organisationen vorgestellt. Sie wollen damit ein
erstes Zeichen setzen. Für alle Menschen unabhängig
von Alter, Geschlecht, Familienstand oder Konfession
wird über Pflege, Alltenseelsorge und auch
Bestattung und auch die Trauerarbeit Rat und Hilfe
gegeben.
Für alle diese
verschiedenen Dienste stehen die Spezialisten zur
Verfügung und das kostenlos. Unter der
gebührenfreien Telefonnummer 0800/2209590 werden
Anrufer in Notfällen beraten oder auch bei Fragen
der Pflege oder über die Form der Bestattung wird
von den Spezialisten Auskunft gegeben. Bei
Veranstaltungen für Senioren stehen auch hier die
Spezialisten beraten zur Seite.
Hauptthemen der neuen Broschüre ist aber das Thema
Trauer.
Der Bestatter Alfons Kasberger. aus Kroding- (Gemeinde Untergriesbach) -
sein Bestattungshaus besteht bereits seit 40 Jahren,
will mit den anderen Beteiligten das Thema "KRANKHEIT,
TOD und STERBEN" aus der Tabuzone holen. Nicht ohne
stolz sagt Initiator Alfons Kasberger: "Diese Themen
gehören ins Leben".
Für Menschen, die einen Raum für ihre Trauer suchen und
mit Betroffenen über ihre Gefühle und ihre Gedanken
sprechen wollen, werden alle Mitglieder dieser
Gemeinschaft verständnisvolle Ansprechpartner sein.
In der Broschüre werden die Experten nach den Orten
in denen sie wohnen oder arbeiten in Wort und Bild
vorgestellt.
Von Passau bis Wegscheid, von
Vilshofen bis Freyung, dort sind auch die
Telefonnummern von Fachleuten verzeichnet, bei
denen Menschen in Notlagen anrufen können. Auf Fragen:
"Wo gibt es die verschiedenen
Trauergruppen und ihre Treffpunkte und auch deren Termine"
erhält Betroffene Antworten. Fragen die beim Verlust eines Angehörigen,
zum Beispiel durch Unfall oder bei Verlust eines
Kindes auftreten, können durch die ausgebildeten
Spezialisten beantwortet werden.
Die Broschüre wird jedem persönlich übergeben und
liegt nicht öffentlich aus. „Vielen Trauernden fällt
es leichter, sich für eine Trauerbegleitung
anzumelden, wenn ein Arzt ihnen eine solche
Broschüre überreicht“, sagt Kasberger.
In den Krankenhäusern Vilshofen, Rotthalmünster und
Wegscheid wird die Broschüre verteilt, weil auch das Klinikum Passau
die Arbeit des Netzwerkes unterstützt.
Wer den Ratgeber möchte, kann sich beim
Info-Telefon (Tel. 0800/ 2209590) melden. Die
„Begleitenden Wege durch die Trauer“ gibt es in
Passau u.a. in der Frauenbund-Geschäftsstelle am
Ludwigsplatz 4, beim Roten Kreuz, den Maltesern oder
auch bei der Diözese Passau.
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