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"Du hast den wichtigsten Menschen in deinem Leben verloren. Und plötzlich steht deine Welt still. Du bist gefangen in deiner Trauer, deinem Schmerz, deiner Einsamkeit. Aber die Welt der anderen dreht sich unaufhaltsam weiter..." Diese Worte hat Nicole Wies verfasst. Das gehört zur Trauerarbeit von Nicole Wies, das Schreiben über ihre Gefühle über den Tod ihrer Mutter. Seit Februar 2003 gibt es die Trauerbrücke in Bad Kreuznach. Alle 14 Tage treffen sich 12 . 16 Personen um Kraft zu schöpfen, um über ihre Gefühle zu sprechen und um die Einsamkeit besser zu verarbeiten. Die beste Trauerbegleitung ist, darüber zu reden. "Es schmerzt, aber es hilft", meint Lilo Mayer vom christlichen ambulanten Hospizdienst.. Der Trauerkreis spricht die Themen an , die die Trauer so schwer macht. Wünsche selber zu sterben um dem Partner zu folgen oder auch das es einem egal ist, was alles passiert, alles das trägt dazu bei, den Trauernden auf dem Weg zu einem normalen Leben zu helfen. In der Gruppe gibt es keine Tabus über seine Gefühle zu reden. Schwester Lilo Mayer, hauptamtliche Leiterin des Hospizdienstes und auch in der "Trauerbrücke" engagiert : "Alles ist normal und alles ist erlaubt." Keiner sagt : "Vergesse deinen verlorenen Menschen", sondern lebe deinen Schmerz , er gehört zur Trauer. Nur auf die Frage nach dem "Warum" kann keiner eine Antwort geben. Die Gruppe bietet den Raum den man braucht, hier kann man weinen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Keiner in der Gruppe sagt: " Stell dich nicht so an, das muss doch schon wieder gehen , die Zeit heilt Wunden". In der Gruppe spielt die Zeit keine Rolle. Jeder trauert anders und auch die Zeit des Trauerns ist eben bei jeden anders. |
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